... nun wird es wieder schwierig, nicht zwischen zwei Terminen irgendetwas zu snacken. Oder neben der Computerarbeit irgendeine Semmel zu verspeisen. Und am Abend, wenn ich fix und fertig bin, dann gönn ich mir hinterm Fernseher noch etwas "Gutes": Chips, Schokolade, ...
Inzwischen wehrt sich mein Körper, und ich versuche neue Wege zu finden, um mir und meinem Körper gesundheitlich gerecht zu werden. Nicht mit Diät, aber mit einer achtsamen Haltung gegenüber meinen Essgewohnheiten. Vielleicht können Sie das Wort "achtsam" oder "mindfulness" nicht mehr hören (oder lesen). Dennoch bitte ich Sie die folgenden Ideen mal durchzulesen, sollten auch Sie für sich denken: "Eine gesündere Ernährung im Alltag wäre schon gut."
Sorry, aber es nennt sich "Mindful Eating"
Ich bin erst unlängst darauf gestoßen und finde, es passt genau, wenn ich wieder in einen Alltag einsteige, der einer gesunden und bewussten Ernährung nicht förderlich ist. Was wäre zu beachten?
Vorweg: "Mindful Eating" ist weder eine Art Diät noch der Aufruf, mit dem Meditieren zu beginnen (obwohl das keine schlechte Idee wäre). Es geht darum, sich bewusst auf die eigenen Essgewohnheiten einzulassen und gegebenenfalls auch bewusst diese zu verändern.

Fragen, die ich mir stellen kann:
Esse ich jetzt, weil ich mich hungrig fühle oder aus Gewohnheit, automatisch? Hören Sie also auf ihr Körpergefühl: Knurrender Magen oder weil ich beim Fernsehen Lust drauf habe?
Hier wäre das Ziel, keine anderen Tätigkeiten während des Essens zu machen. Also: Handy, Tablet, Laptop, Fernsehen weg! Besonders das Handy neben sich am Tisch liegen zu haben, verführt zu Ablenkungen, die der Verdauung nicht gut tun.
Kaue ich genug? Lasse ich es mir wirklich "schmecken"? Genieße ich das Essen? Rieche ich den Duft des Essens? Sehe ich, wie es angerichtet ist? Genieße ich den Anblick? Schmecke ich im Mund die Speise? Genieße ich das Kauen?, Spüre ich, wie ich das Essen aufnehme?
Iss nicht die Sorgen mit, iss das, was am Teller ist: wer war alles an dieser Speise beteiligt? Welche Wege hat sie gemacht, bis sie hier zu dir kam? Iss also die Dankbarkeit mit, die dir bewusst macht, wer und was dir das Essen ermöglicht.
Bin ich schon satt oder brauche ich mehr? Ziel wäre es, nicht weiter zu essen, wenn sich das Sättigungsgefühl einstellt.
Wenn Sie sich eine solche Haltung angewöhnen, dann hilft das nicht nur Ihrer körperlichen Gesundheit (Wohlgefühl, Gewichtsreduktion, Vermeidung schwerwiegender Erkrankungen wie Diabetes Typ 2, ...). Es hilft auch Ihrer mentalen Stärke: Sie fühlen sich leistungsfähiger, es "entstresst" (die SVS hat das Motto: "Besser essen statt stressen") und gibt Ihnen Motivation in Arbeit, Freizeit und Lebensfreude.
Wenn Sie mit Gerd Forcher zu diesem oder anderen Themen in Kontakt treten, von Ihren Erfahrungen erzählen und mehr wissen wollen: info@beratungforcher.at oder +43 650 41 00 561
Foto by Bruno Moriggl
Kategorie: Betriebliche Gesundheitsförderung, Leben, Stress lass nach
Datum: 07.09.2026
"Supergeil!"
Teilnehmer über ein von mir begleitetes Seminarwochenende in einer LSB-Ausbildung.
"Wir waren immer sehr zufrieden und überzeugt von deinem fachlichen Wissen. Aber auch im menschlichen, einfühlsamen Bereich haben wir uns besonders gut aufgehoben gefühlt. Danke für die hilfreiche, sympathische Zusammenarbeit."
Bereichsleiter eines mobilen psychosozialen Dienstes
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