Philosophisches Café im Tiroler Hospizhaus: Vom „Geborensein“ und dem „Sein zum Tode“

Hannah Arendt und Martin Heidegger in ihrer Sicht auf das Leben: Reden Wir übers Leben - Philosophisches Café im Tiroler Hospizhaus: Was ermöglicht uns zu leben? Die zwei Positionen von Hannah Arendt (1906 – 1975) und Martin Heidegger (1889 – 1976) scheinen nicht weiter auseinander liegen zu können: Während Heidegger Mortalität – „das Sein zum Tode“ – als Grund sieht, warum wir überhaupt unser Leben leben können, geht Arendt von der „Geburtlichkeit“ („Natalität“) aus, die Voraussetzung für das Entstehen von Leben, von Neuem überhaupt ist. Sie ist auch Grund zur Hoffnung. Was beide Sichtweisen mit uns und unserem Leben – von Geburt bis zum Tod – zu tun haben, be-denken wir in diesem Philosophischen Café.

Freitag
29. Januar 2027
16 bis 17:30 Uhr
Kosten: Freiwillige Spenden sind willkommen

Inhalt

Wie sagte schon Forrest Gump im gleichnamigen Film? „Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man kriegt.“ Und so stellt uns das Leben immer neue Fragen … und wir stellen Fragen an das Leben. Das ist auch ein Grundzug von Philosophie, dem Streben und der Liebe zur Weisheit.Bei einer Tasse Kaffee, einem Kuchen oder Wasser gemeinsam das Leben anschauen, es befragen und darüber reden – allgemein, aber auch ganz konkret, persönlich: Das soll das Philosophische Café mit Gerd Forcher bieten.

Es findet im Hospizcafé im Hospizhaus Tirol statt und eröffnet dort einen Raum der Begegnung und des Nachdenkens. Nach einem kurzen Input zum jeweiligen Thema bietet sich die Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Den Abschluss bildet eine Zusammenfassung des gemeinsam Er- und Gedachten. Einmal pro Jahreszeit nähern wir uns dem Leben aus verschiedenen philosophischen Perspektiven.

 

Siehe auch Tiroler Hospizgemeinschaft 

Foto: Bruno Moriggl

Veranstaltungsadresse

Hospizcafé, Milser Straße 23, Hall in Tirol

Anmeldungsadresse

Anmeldung im Hospiz erwünscht, aber es geht auch ohne


Telefon:

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Resonanzen

„Das Thema war inhaltlich sehr gut aufbereitet. Die Teilnehmer konnten wirklich konkrete Hilfestellungen mitnehmen. Herr Forcher ist mit dem richtigen Maß an Einfühlungsvermögen auf die Gruppe von blinden und sehbehinderten Menschen eingegangen. Seine Art ist sehr angenehm und überzeugend. Wir würden uns freuen, wenn wir wieder Mal ein Seminar zusammen machen könnten. Die Teilnehmer haben sich mit Herrn Forcher als Referent sehr wohl gefühlt. Konkrete Schritte für Entscheidungssituationen haben wir gut gelernt. Das Seminar ist nachhaltig.

Leiterin eines Südtiroler Blinden- und Sehbehindertenzentrums zu einem meiner Entscheidungsseminare

"Gerd Forcher führt wie immer kompetent, gut vorbereitet und mit einer Prise Humor durch die Seminare. Die Themenwahlen sind spannend und lebensnah. Auch für alle Personen die nur "philosophisch" angehaucht sind, also Philosophie-Laien."

Ein Teilnehmer der VHS-Kurse und der Philosophischen Gesprächsabende

Anschrift

MMag. Gerd Forcher MSc
Schützenstraße 46g/72
A-6020 Innsbruck
Tirol, Österreich

+43 650 4100561

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