Ja, Sie haben richtig gelesen: Bevor ich in Urlaub gehe, habe ich mir das Ritual angeeignet, die Mailbox am Handy neu zu besprechen, damit klar ist, dass ich im Urlaub keine Anfragen beantworte. Und bei den Emails mache ich es mit dem Autoresponder, der die anderen informiert, dass ich auf Urlaub bin.
Wie machen Sie es?
Hier spreche ich vor allem die Berufstätigen an, die selbst den Urlaub noch für berufliche Aktivitäten nutzen - und das sind nicht nur Manager*innen und Selbstständige ...
Sind Sie tatsächlich so unabkömmlich, dass in Ihrer Abwesenheit nichts mehr im Betrieb funktioniert?
Ich bewundere zwei Geschäftsführer, von denen ich weiß, dass sie sechs bzw. acht Wochen (!) Urlaub machen, ohne in dieser Zeit für ihren Betrieb zur Verfügung zu stehen. Sie arbeiten entsprechend vor, praktizieren das bereits seit vielen Jahren und starten nach dem Urlaub wieder mit ihrem Alltagsgeschäft. Beide Betriebe laufen unter ihrer Leitung seit Jahrzehnten sehr gut. Es gibt also Best-Practice-Beispiele!

Und selbst in der Selbstständigkeit oder als EPU kann ich mir Auszeiten gönnen, ohne auf Abruf bereit zu sein. Es tut Ihnen nicht nur gut für die eigene Psychohygiene, sondern bringt Energie, schöpferische Ideen und Handlungsfähigkeit für Ihren Arbeitsalltag.
Sie können den Urlaub auch so planen, dass Sie zumindest mehrere Tage auf keine Anfragen eingehen und kurz vor Arbeitsbeginn wieder "online" gehen - nur um zu checken, was sich getan hat, ohne dass es die Welt schon weiß.
Also: Erlauben Sie sich (wie im letzten NotizBLOG erwähnt: Ur-laub kommt von er-laub-en!) Auszeiten, in denen Sie nicht zur Verfügung stehen.
Und machen Sie das auch im Alltag:
Nur weil wir Handys besitzen, müssen wir uns nicht von ihnen besitzen lassen. Schalten Sie das Handy ab, wenn Sie abschalten wollen.
Wenn Sie mit Gerd Forcher in Kontakt treten und mehr wissen wollen: info@beratungforcher.at oder +43 650 41 00 561
Photo von Gerd Forcher
Kategorie: Beruf und Management, Leben, Stress lass nach
Datum: 17.08.2026
„Gerade in der oft sehr schwierigen und belastenden Arbeit im Alten- und Pflegeheim ist die Thematisierung und Bearbeitung von schwierigen Themen wie Sterben, Tod, Trauer, Wut, Aggression sehr wichtig und trägt zu persönlichen und beruflichen Hygiene einen wesentlichen Beitrag bei. Auch zur Bearbeitung und Vorbeugung interner Konflikte im Team ist regelmäßige Supervision ein wichtiges Instrument. Wir im Vinzenzheim Neustift haben die Supervision seit vielen Jahren als treuen Begleiter in der täglichen Arbeit und vor allem in schwierigen Situationen schätzen gelernt."
Heimleiter eines Seniorenheims zur Teamsupervision seiner MitareiterInnen
"Danke dir für diese tollen Supervisionen, die Rückmeldungen meiner KollegInnen waren durchwegs positiv."
Teamleiterin über die in ihren beiden Teams gehaltenen Supervisionen
MMag. Gerd Forcher MSc
Schützenstraße 46g/72
A-6020 Innsbruck
Tirol, Österreich
+43 650 4100561
und los geht's
MMag. Gerd Forcher MSc, Innsbruck
ImpressumDatenschutzerklärungDownloadLinksammlung