Urlaubszeit: Fotos und wie ich die Welt wahrnehme

Gerd Forcher möchte den NotizBLOG in der Urlaubszeit nutzen, um Themen des Urlaubs als Metaphern für den Alltag zu beschreiben. Vielleicht können Sie den einen oder anderen Gedanken für sich weiterdenken und im Alltag umsetzen. Heute geht es um Fotos!

Gibt es heute noch Urlaube ohne Fotos? Handys ermöglichen es, alles, ja gar alles aufzunehmen und zu dokumentieren. Dazu fällt mir der Witz ein, den es bereits vor dem Handyzeitalter gegeben hat und den ich ein wenig aktualisiere:

Ein Freund fragt den anderen: "Was hast du dir im Urlaub alles angeschaut?" Der Freund antwortet: "Keine Ahnung. Ich muss erst meine Fotogalerie durchschauen." 

Gewiss: Man wüsste schon, was man gesehen hat, weil ja alles in den "Status" musste oder über Social Media gleich geteilt wird.

Wenn ich die Bilder und Fotos nun als Metapher für unsere Wahrnehmung hernehme, dann könnte der Urlaub doch auch mal für eine andere Art der Wahrnehmung genutzt werden.

Hier einige Möglichkeiten, die mir einfallen:

  • Die Kamera als Mittel nutzen, um die eigene Wahrnehmung zu schärfen:

Beginen wir noch bei den Fotos selbst: Suchen Sie wie ein Fotograf oder eine Fotografin gezielt ein Motiv! Eine Kleinigkeit in einem Ganzen, eine besondere Perspektive. Wenn ich mit einem guten Freund (dem ich übrigens auch auf der Homepage viele gelungene Bilder verdanke!) unterwegs bin, frage ich mich - sobald ich seine Bilder sehe -, ob wir tatsächlich den selben Weg gegangen sind: er versteht es, neue Perspektiven und Details aufzunehmen, die mir einfach entschlüpfen.

  • Ein Motiv mit anderen Mitteln festhalten:

Ein Foto ist schnell gemacht. Manche Augenblicke verdienen es, langsam aufgezeichnet zu werden. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: versuchen sie, mit Stift und Papier oder mit Malen, den Moment zu skizzieren! Sie müssen kein perfektes Bild gewinnen, aber in dem Bild, Gemälde, Zeichnung drücken sich Ihre Emotionen zu dem Moment aus. Eine besondere Erinnerung!

  • Stehenbleiben, innehalten, wahrnehmen:

Braucht es ein Foto oder Bild, um jede Erinnerung festzuhalten? Versuchen Sie einfach innezuhalten, einfach wahrzunehmen, was rund um Sie geschieht. Und was in Ihnen geschieht! Möglicherweise machen Sie damit ganz neue Erfahrungen, lernen auch, wieder mehr bei sich zu sein. 

Diese drei Ideen bieten die Möglichkeit, achtsam im Hier und Jetzt bei sich und der Umgebung zu bleiben. Das kann im Urlaub passieren, aber auch im Alltag, wenn Sie es regelrecht üben. Und im Arbeitsalltag werden Sie staunen, welche  Auswirkungen das auf Ihre Tätigkeiten haben kann!

Übrigens: "Url-aub" hat vom Begriff her mit "er-laub-en" zu tun.

Wenn Sie mit Gerd Forcher in Kontakt treten und mehr wissen wollen: info@beratungforcher.at oder +43 650 41 00 561

Photo von Gerd Forcher

 

 

Kategorie: Beruf und Management, Leben, Stress lass nach

Datum: 10.08.2026

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"Das Coaching war für mich der ideale Raum zur Reflexion meiner beruflichen Praxis. Ein Raum zur Bewältigung meiner Herausforderungen, zur Formulierung meiner Ziele und zur Inspiration."

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