Gute Arbeit! Aus Sicht der Arbeitnehmer*innen

Gehen Sie immer gerne in die Arbeit? Wenn ja: Glückwunsch, Sie haben das große Los gezogen. Wenn nein, dann sind Sie sicher nicht alleine. Nicht jeder Tag in der Arbeit wird gleich sein. Und es geht um die grundsätzliche Zufriedenheit in der Arbeit: Wann ist Arbeit gute Arbeit? Gerd Forcher zieht hier einen Bericht aus Deutschland heran.

Das deutsche Bundesministerium für Arbeit und Soziales betreibt eine "Initiative Neue Qualität der Arbeit" (INQA) und liefert dazu verschiedene Publikationen und Berichte.

Der INQA-Bericht 19 ist zwar schon vor einigen Jahren erstellt worden, aber er beinhaltet Kriterien für gute Arbeit, wie sie Erwerbstätige sehen, die auch heute noch Gültigkeit haben. Zumindest sind sie bedenkenswert.

Dazu gehören:

  • Soziale Unterstützung durch Kolleg*innen: 

Wie weit kann ich mich auf die Kolleg*innen verlassen? Helfen wir uns gegenseitig? 

  • Positive Rückmeldung durch Arbeitsinhalt oder Arbeitsergebnis

"Nix gesagt, ist gelobt genug!" Dieser Spruch ist bei uns in Tirol geläufig, wenn es um erfüllte Leistungen geht: Wozu loben, wenn das sowieso Standard sein soll? Es wird unterschätzt, dass wir auf Rückmeldungen angewiesen sind, um zu erkennen, ob wir mit unserer Tätigkeit richtig liegen. Es geht nicht nur um Lob und Anerkennung, sondern um   Wertschätzung und ernstgenommen Werden. Und wenn im Arbeitsprozess selbst diese Rückmeldung liegt: umso besser!

  • Soziale Unterstützung durch Vorgesetzte

Stehen meine Vorgesetzten hinter mir? Geben sie mir Rückmeldungen zu meiner Arbeit? Bekomme ich die Unterstützung, die ich brauche, um gut arbeiten zu können?

  • Einflussmöglichkeiten

Bin ich in meiner Arbeit Getriebene*r oder habe ich Einfluss in dem, was ich tue? Selbstwirksamkeit und Handlungsfähigkeit zu erleben, gehört zu den wichtigen intrinsischen Motivationsgebern.

  • Möglichkeiten für Abwechslung oder Kreativität

Es muss wahrscheinlich nicht jeder Tag ganz anders sein, aber eine gewisse Abwechslung in der Arbeit und Raum für kreatives Handeln "erfrischen" den Arbeitsalltag.

  • Hilfreiche betriebliche Weiterbildung

Zu äußeren Stressfaktoren zählen Unkenntnis und das Gefühl der fachlichen Inkompetenz. Passende Fort- und Weiterbildungen, die mich in meiner Arbeit unterstützen und fehlendes Wissen oder Haltungen ergänzen, fördern gute Arbeit.

  • Entwicklungsmöglichkeiten

Vielleicht kennen Sie das: Sie entdecken in Ihrem Arbeitsbereich keine Entwicklungschancen. Sie haben das Gefühl, Sie treten auf der Stelle. Dort, wo ich Perspektiven habe, mich beruflich und persönlich weiterentwickeln zu können, dort leiste ich gute Arbeit.

 

Gehen Sie diese sieben Kriterien doch einmal für sich durch:

  • als Arbeitnehmer*in: treffen sie zu oder gibt es Entwicklungsmöglichkeiten. 
  • als Arbeitgeber*in: auf was sollte ich in meinen Personalagenden noch hinschauen? Wo ist eine "Nachjustierung" sinnvoll?

Wenn Sie den ganzen Bericht lesen möchten: HIER finden Sie ihn.

Wenn Sie mit Gerd Forcher in Kontakt treten und mehr wissen wollen: info@beratungforcher.at oder +43 650 41 00 561

Photo designed by Freepik

 

Kategorie: Beruf und Management, Betriebliche Gesundheitsförderung, Stress lass nach

Datum: 20.03.2026

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