Sowohl für Führungskräfte als auch für Mitarbeitende ist das wohl ein alltägliches Thema: Arbeitszufriedenheit, psychische Belastungen und Herausforderungen und die Frage der eigenen („intrinsischen“) Motivation in der Arbeit.
Was die innere Motivation am Arbeitsplatz fördern kann und Zufriedenheit bewirkt, um die Arbeitstätigkeiten gut zu gestalten, wird wissenschaftlich an derzeit sieben „Humankriterien“ fest gemacht. Diese Merkmale zu menschengerecht gestalteten Arbeitsbedingungen sind folgende:
Mit dem Blick auf das Ganze erkenne ich die Bedeutsamkeit und den Wert meiner Arbeit. Dazu braucht es auch entsprechende Informationen und Partizipation in den Arbeitsabläufen.
Der ganze Mensch ist in der Arbeit gut gefordert: körperlich, psychisch und mental, sozial. Meine Fähigkeiten und Kompetenzen kommen zum Einsatz auf vielfältige Weise.
In der Arbeit habe ich Möglichkeiten zu Austausch und Kooperation. Damit sind Belastungen bewältigbar, wenn wir uns gegenseitig unterstützen. Ein Team kann dazu eine großartige Ressource sein.

Es gibt in der Arbeit Handlungs- und Gestaltungsspielräume. Das fördert das Selbstwertgefühl und das Bewusstsein eigener Wirksamkeit. Verantwortung und Partizipation werden ernst genommen.
Eigene Qualifikation und Fähigkeiten können weiterentwickelt werden. Es gibt Perspektiven in der Arbeit für Zukunft und Karriere.
Ich habe nicht das Gefühl, der Arbeit immer hinterherzurennen, weil ich keine Zeit habe. Ich kann Zeitpuffer zur Reflexion meiner Arbeit einbauen, habe selbst das Zeitmanagement in der Hand. Zu diesem Innehalten in der Arbeit gehören übrigens auch Supervision und Coaching!
Ich sehe nicht nur Sinn in meiner Arbeit, Werte und Sinn meiner Arbeit entsprechen auch meinen persönlichen Wert- und Sinnkriterien.
Überlegen Sie sich, inwieweit diese Humankriterien in Ihrem Tätigkeitsfeld wirken, egal, ob Sie Führungskraft oder mitarbeitende Person sind. Und könnten Sie bei Bedarf auf diese Kriterien hinarbeiten?
Wenn Sie mit Gerd Forcher in Kontakt treten und mehr wissen wollen: info@beratungforcher.at oder +43 650 41 00 561
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Kategorie: Beruf und Management, Betriebliche Gesundheitsförderung, Leben, Stress lass nach
Datum: 13.03.2026
„Gerade in der oft sehr schwierigen und belastenden Arbeit im Alten- und Pflegeheim ist die Thematisierung und Bearbeitung von schwierigen Themen wie Sterben, Tod, Trauer, Wut, Aggression sehr wichtig und trägt zu persönlichen und beruflichen Hygiene einen wesentlichen Beitrag bei. Auch zur Bearbeitung und Vorbeugung interner Konflikte im Team ist regelmäßige Supervision ein wichtiges Instrument. Wir im Vinzenzheim Neustift haben die Supervision seit vielen Jahren als treuen Begleiter in der täglichen Arbeit und vor allem in schwierigen Situationen schätzen gelernt."
Heimleiter eines Seniorenheims zur Teamsupervision seiner MitareiterInnen
"Ich wollte mich für die Supervisionen bedanken; ich konnte mich in den Stunden gut öffnen und hatte stets das Gefühl, etwas aus den Stunden mitnehmen zu können."
Teilnehmerin einer Teamsupervision aus dem Feld Menschen mit Beeinträchtigung
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