Reframing oder: Dem Ganzen einen neuen Rahmen geben

Sie kommen und kommen auf keine Lösung bei Ihrem Problem ... Und wieder ärgern Sie sich über Ihren Mitarbeiter oder über Ihre Chefin ... Auweh! Eine dumme Situation! Wie kommen wir da wieder raus? Kennen Sie solche Begebenheiten? Dann lesen Sie weiter.

Manchmal braucht es eine neue Sichtweise auf die Dinge. Es braucht einen neuen Rahmen für ein gegebenes Verhalten.
Im systemischen Ansatz spricht man von "Reframing", wenn eine Situation oder ein Verhalten unter einem neuen oder anderen Blickwinkel gesehen werden soll, um vielleicht einen Schritt Richtung Lösung machen zu können. "Reframen" heißt auch nichts anderes als "neu rahmen".
 
Gerd Forcher erklärt hier fünf Schritte zum Reframing
 
 
  1. Beschreiben Sie das störende Verhalten oder das Problem konkret und ohne Wertung: Was genau stört oder erscheint als Problem?
  2. In welchen Kontext könnte das störende Verhalten oder Problem passen? Wo und in welchen Situationen war es einmal sinnvoll oder könnte es noch immer sinnvoll sein?
  3. Welche Fähigkeiten zeigen sich in dem Verhalten? Was muss die betreffende Person können, um sie auszuführen? Wo könnten diese Fähigkeiten sinnvoller eingesetzt werden?
  4. Was möchte die Person bewusst oder unbewusst damit erreichen? Welcher positive Zweck, welche gute Absicht könnte darin liegen? Wofür könnte das Problem gut sein?
  5. Welche alternativen Verhaltensweisen könnten die Person dem Ziel ebenfalls oder sogar besser näherbringen? Was müsste sie dazulernen? Oder wie käme man ohne besagtem Problem ebenso zu dem Ziel, das mit dem Problem erreicht wird? (Klingt im fünften Schritt verwirrend, aber ergibt einen neuen Rahmen!)

 

Wenn Sie mit Gerd Forcher zu diesem oder anderen Themen in Kontakt treten und mehr wissen wollen: info@beratungforcher.at oder +43 650 41 00 561

 

Foto by Bruno Moriggl

Kategorie: Beruf und Management, Stress lass nach

Datum: 23.01.2026

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Resonanzen

„Bei den Kursen des Sozial-medizinischen Vereines Tirol mit dem Titel: "Pflege 1x1" hat sich Herr MMag. Forcher als langjähriger Referent zum Thema Burnout sehr engagiert. Ziel dieser Kurse war es, Pflege für zu Hause durch Profis zu erlernen. Da sich dieser Kurs an pflegende Angehörige gewendet hat (welche äußerst Burnout gefährdet sind) hat Herr MMag. Forcher den wichtigen Schwerpunkt mit der Burnout-Prophylaxe kompetent den TeilnehmerInnen vermittelt. Beim Feedback durch die KursabsolventInnen wurde immer seine angenehme, ruhige und kompetente Art hervorgehoben. Das Erkennen, wie wichtig es ist, auf seine eigene psychische Gesundheit zu achten, wurde optimal und verständlich an die TeilnehmerInnen weiter gegeben. Diese Kurse fanden in ganz Tirol statt und Herr MMag. Forcher konnte an jedem vorgegebenen Kursort als Referent eingeladen werden. Auf die Unterschiedlichkeit der Kleingruppen (ca. 8 -12 Personen) konnte er professionell eingehen und den Unterricht auf die Bedürfnisse der jeweiligen Gruppe abstimmen. Dies war sehr wichtig da, die Homogenität der Gruppe nicht immer gegeben war. Ich freue mich, so einen verlässlichen Referenten zu diesem wichtigen Thema des "Ausbrennens" in der Person von Herrn MMag. Forcher gefunden zu haben und bedanke mich für die äußerst angenehme Zusammenarbeit.“

Verantwortliche einer Fortbildung zur Burnoutprävention

"Gerd Forcher führt wie immer kompetent, gut vorbereitet und mit einer Prise Humor durch die Seminare. Die Themenwahlen sind spannend und lebensnah. Auch für alle Personen die nur "philosophisch" angehaucht sind, also Philosophie-Laien."

Ein Teilnehmer der VHS-Kurse und der Philosophischen Gesprächsabende

Anschrift

MMag. Gerd Forcher MSc
Schützenstraße 46g/72
A-6020 Innsbruck
Tirol, Österreich

+43 650 4100561

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