Der Weg von der Arbeit ins Privatleben: ein Weg der Selbstfürsorge

Ein Weg der Psychohygiene und Selbstsorge ist es, Abstand von der Arbeit zu gewinnen. Lasse ich meine Arbeit zurück, wenn ich meinen Arbeitsplatz verlasse oder arbeitet die Arbeit noch zu Hause - bis in den Schlaf? Hier eine Checkliste von Gerd Forcher, die beim Übergang von der Arbeit ins private Leben helfen kann. Auch wenn ich den Homeofficeplatz verlasse:

Hier die Liste:

  • Was tun sie als Letztes bevor Sie Ihren Arbeitsplatz verlassen?
  • Was lassen Sie heute in der Arbeit, um am nächsten Arbeitstag sich wieder damit zu beschäftigen? 
  • Wie sorgen Sie dafür, dass es in der Arbeit bleibt? (Merkzettel, "Gefäß", in das ich das Thema gebe, ...)
  • Wie zeigen Sie den Übergang äußerlich? (Kleidung wechseln, Schmuck ablegen, duschen, Hände waschen, etwas abschließen oder zumachen, Arbeitsschlüssel weglegen, ...)
  • Welche Stationen auf dem Weg von der Arbeit gibt es, an denen Sie "Reste" der Arbeit verabschieden können? (Brücke, markantes Haus, Busch, Baustelle, im Homeoffice: Türrahmen, Garderobe, ...)

Wenn Sie ankommen: mit welcher Stimmung möchten Sie zuhause oder in Ihrem privaten Bereich ankommen?

  • Was hilft Ihnen, damit Sie es erreichen?
  • Womit beschäftigen sie sich unterwegs, um in diese Stimmung zu kommen?
  • Hilft Musik?
  • Hilft ein Hörbuch?
  • Worauf achten Sie unterwegs? (Menschen, Bäume, Gebäude, Windhauch, ...)
  • Woran versuchen Sie zu denken und was stellen Sie sich innerlich vor?
  • Wo machen Sie unterwegs Pausen oder Unterbrechungen?
  • Waren Sie schon einmal in dieser Stimmung?
  • Wie ist die Erinnerung daran?
  • Wo spüren Sie im Körper diese Stimmung?

 

Wenn Sie mit mir zu diesem oder anderen Themen in Kontakt treten und mehr wissen wollen: info@beratungforcher.at oder +43 650 41 00 561

Foto von micheile henderson auf Unsplash

Kategorie: Beruf und Management, Leben, Stress lass nach

Datum: 16.01.2026

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Resonanzen

„Gerade in der oft sehr schwierigen und belastenden Arbeit im Alten- und Pflegeheim ist die Thematisierung und Bearbeitung von schwierigen Themen wie Sterben, Tod, Trauer, Wut, Aggression sehr wichtig und trägt zu persönlichen und beruflichen Hygiene einen wesentlichen Beitrag bei. Auch zur Bearbeitung und Vorbeugung interner Konflikte im Team ist regelmäßige Supervision ein wichtiges Instrument. Wir im Vinzenzheim Neustift haben die Supervision seit vielen Jahren als treuen Begleiter in der täglichen Arbeit und vor allem in schwierigen Situationen schätzen gelernt."

Heimleiter eines Seniorenheims zur Teamsupervision seiner MitareiterInnen

"Supergeil!"

Teilnehmer über ein von mir begleitetes Seminarwochenende in einer LSB-Ausbildung.

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Tirol, Österreich

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