Eigentlich wollten Sie das jetzt nicht, aber anstelle eines "Neins" kam ein verhaltenes "Ja, mach ich." aus Ihrem Mund. Schon mal passiert? Dann sind Sie in guter Gesellschaft mit den meisten von uns. Wir sind es gewohnt, auf die Wünsche anderer einzugehen. In sozialen, helfenden Berufen noch mehr, denn man ist ja in diesem Job, um für andere da zu sein. Das mag für viele Situationen stimmen. Aber wenn ich z.B. Führungsverantwortung habe oder fokussiert an etwas arbeiten möchte oder wenn ich in mir schon merke: es geht nicht mehr, dann wäre das "Zauberwort" ein Nein.
Ich weiß: Es fällt schwer, oftmals haben Sie es schon versucht, aber im letzten Moment wurde es doch ein Ja. Hier wird deutlich, dass solche Situationen weniger eine Sache des Zeitmanagements als mehr des Selbstmanagements sind.
Versuchen Sie daher in einem ruhigen Moment folgende Aufgabe (am besten schriftlich) anzugehen:
1. Welche drei Situationen fallen mir spontan ein, in denen es mir immer wieder schwer fällt "Nein" zu sagen?
2. Wählen Sie eine der drei Situationen und fragen Sie sich: Was würde passieren, wenn ich hier "Nein" sage?
3. Führen Sie einige (vielleicht wieder drei) Situationen aus Ihrem Alltag an, in denen Sie das nächste Mal "Nein" sagen wollen. Was würde geschehen? Und wie gehen Sie es an?

Das fehlende Nein-Sagen kann viele Ursachen haben, eine ist nicht seten, dass wir uns selbst mit unseren Bedürfnissen und Anliegen zuwenig wichtig und ernst nehmen.
Also als Praxistipps:
Viel Erfolg beim "Nein"-Sagen!
Wenn Sie mehr wissen wollen, dann nehmen Sie Kontakt mit Gerd Forcher auf:
info@beratungforcher.at oder +43 650 41 00 561
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Kategorie: Beruf und Management, Leben, Stress lass nach
Datum: 06.06.2025
"Ich wollte mich für die Supervisionen bedanken; ich konnte mich in den Stunden gut öffnen und hatte stets das Gefühl, etwas aus den Stunden mitnehmen zu können."
Teilnehmerin einer Teamsupervision aus dem Feld Menschen mit Beeinträchtigung
"Ich möchte mich herzlich für das letzte Jahr bei dir bedanken. Gerade in solchen Jahren mit vielen Umbrüchen und Veränderungen, sind deine stets professionelle, aber auch immer herzliche Art und Unterstützung immens wichtig. Auch die Wertschätzung deinerseits bildet meiner Meinung nach die Grundlage, dass unsere Teammitglieder die Supervision so zahlreich besuchen. Auf eine weiterhin so feine Zusammenarbeit im nächsten Jahr."
Teamleiter eines mobilen Pflege- und Betreuungsteams
MMag. Gerd Forcher MSc
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