Nein, natürlich nicht! Heute ist daher ein guter Moment, dass Sie sich mit dem Thema zu beschäftigen beginnen. Gerade, wenn Sie Führungskraft sind, sollte Ihnen klar sein: Betriebliche Gesundheit ist Chef*innen-Sache!
Aber was versteht man unter Gesundheit im Betrieb?
In diesem und in weiteren NotizBLOGs möchte ich näher darauf eingehen, was man unter "Betrieblicher Gesundheitsförderung" (BGF) oder "Betrieblichem Gesundheitsmanagent" (BGM) verstehen kann.
Es geht nicht nur um körperliche, sondern auch um die psychische Gesundheit, die immer noch zu wenig Berücksichtigung findet: Körper, Seele, Geist und Umwelt (!) bilden eine Einheit. Und so umfasst der Gesundheitsbegriff eine "bio-psycho-sozial-ökologische" Ganzheitlichkeit des Menschen im Sinne von Hilarion Petzold.

Was heißt das in der Arbeitswelt für einen gesunden Arbeitsplatz?
"bio" ...
... steht für unsere biologische Verfasstheit, unsere Körperlichkeit. Damit kommen Fragen in den Fokus:
Wie schaue ich auf meinen Körper? Wie ernähre ich mich? Wie bewege ich mich? Wie "körpergerecht" (ergonomisch) ist mein Arbeitsplatz?
"psycho" ...
... meint das, was wir mit Seele, mental und dem körperlich "nicht Fassbaren" meinen:
Wie zufrieden bin ich mit meiner Arbeit? Wie gehe ich mit Stress um? Was beschäftigt mich? Wie geht es mir "seelisch" und "mental"?
"sozial" ...
... steht für unsere Interaktionen und Fähigkeiten, z.B. in kommunikativer Hinsicht:
Wie gehen wir miteinander im Betrieb um? Wo zeigen sich Wertschätzung und Empathie? Wie gehen wir mit Fehlern um? Wie sieht unsere Unternehmenskultur aus?
"ökologisch" ...
... scheint auf den ersten Blick ein ungewohnter Bestandteil dieser "Ganzheitlichkeit" zu sein: "psychosozial" ist bekannt, "bio-psychosozial": na gut. Aber "biopsychosozial-ökologisch"?
Über unsere Interaktionen hinaus sind wir ja in ein Umfeld ("oikos" ist griechisch und steht für "Haus") eingebettet, das wir im Betrieb als "Organisation" erleben.
Wie fördert also unser Umfeld, unsere Organisation unsere Gesundheit? Welche Einflussfaktoren (familiäres und privates Umfeld, Hierarchieebenen) gibt es noch für unser Wohlbefinden? Was beschäftigt uns bis ins Gesellschaftliche, Politische hinein, das unserer Gesundheit abträglich sein kann (Stichwort: Teuerungen, globale Krisen)?
Im nächsten NotizBLOG stelle ich einen Ansatz vor, wie wir, eine Kollegin aus der Ernährungswissenschaft, ein Kollege aus der Physiotherapie und ich, die BGF in diesem biopsychosozialökologischen Gesamtblick in Ihren Betrieb bringen möchten.
Schauen Sie also in einer Woche wieder rein!
Wenn Sie mit mir in Kontakt treten wollen: info@beratungforcher.at oder +43 650 41 00 561
Photo by Zora Fuhrmann
Kategorie: Beruf und Management, Betriebliche Gesundheitsförderung, Stress lass nach
Datum: 06.10.2023
"Weil's so gewinnbringend, abwechslungsreich, kurzweilig und informativ war an diesem Wochenende, möchte ich dir das rückmelden! Es war toll, dabei zu sein."
Teilnehmerin zu einem Wochenende mit dem Thema "Beratungsformen" im Rahmen einer Mentoringausbildung
„Bei den Kursen des Sozial-medizinischen Vereines Tirol mit dem Titel: "Pflege 1x1" hat sich Herr MMag. Forcher als langjähriger Referent zum Thema Burnout sehr engagiert. Ziel dieser Kurse war es, Pflege für zu Hause durch Profis zu erlernen. Da sich dieser Kurs an pflegende Angehörige gewendet hat (welche äußerst Burnout gefährdet sind) hat Herr MMag. Forcher den wichtigen Schwerpunkt mit der Burnout-Prophylaxe kompetent den TeilnehmerInnen vermittelt. Beim Feedback durch die KursabsolventInnen wurde immer seine angenehme, ruhige und kompetente Art hervorgehoben. Das Erkennen, wie wichtig es ist, auf seine eigene psychische Gesundheit zu achten, wurde optimal und verständlich an die TeilnehmerInnen weiter gegeben. Diese Kurse fanden in ganz Tirol statt und Herr MMag. Forcher konnte an jedem vorgegebenen Kursort als Referent eingeladen werden. Auf die Unterschiedlichkeit der Kleingruppen (ca. 8 -12 Personen) konnte er professionell eingehen und den Unterricht auf die Bedürfnisse der jeweiligen Gruppe abstimmen. Dies war sehr wichtig da, die Homogenität der Gruppe nicht immer gegeben war. Ich freue mich, so einen verlässlichen Referenten zu diesem wichtigen Thema des "Ausbrennens" in der Person von Herrn MMag. Forcher gefunden zu haben und bedanke mich für die äußerst angenehme Zusammenarbeit.“
Verantwortliche einer Fortbildung zur Burnoutprävention
MMag. Gerd Forcher MSc
Schützenstraße 46g/72
A-6020 Innsbruck
Tirol, Österreich
+43 650 4100561
und los geht's
MMag. Gerd Forcher MSc, Innsbruck
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