"Die Energie folgt der Aufmerksamkeit!" Selbstmanagement durch Sein und Tun, Teil 2

Wie gehe ich mit Stress um? Mit dem Modell von Kolb und Rabenstein haben wir bereits das "Sein" betrachtet. Die Balance mit dem "Tun" führt zu einem gelungenen Selbstmanagement. Aber was umfasst das "Tun"?

 Ich kann auch tätig werden, um Stress zu vermeiden oder zumindest zu vermindern. Das genannte Selbstmanagement-Modell sieht die Möglichkeiten im

Strukturieren und Verändern.

Was bedeutet Strukturieren?

  • Jede Aufgabe als Projekt betrachten: Aufgaben können Überforderungen und Mühsal sein - oder aber ein Projekt, das Sie geplant angehen können.
  • Rituale und Selbstverständlichkeiten einführen und pflegen: Rituale und Gewohnheiten haben entlastende Funktionen, die Orientierung und Sicherheit schaffen können. Versuchen Sie es. Vielleicht machen Sie es aber bereits und wissen es nur nicht.
  • Übersicht verschaffen: Manchen fällt es leichter, manchen schwerer, aber sich Zeit zu nehmen, um sich über eine Situation einen Überblick zu verschaffen, entlastet sehr.
  • Visualisieren von Ideen: Je nachdem, welcher Typ Sie sind bzw. auf welchen Sinn Sie am meisten ansprechen (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Berührung), kann Ihnen Ihr Sinn zur Strukturierung Ihrer Situation helfen. Da die Mehrheit auf das Sehen anspricht (visueller Typ), kann die Visualisierung von Ideen unterstützend sein.
  • Energien gezielt verteilen: Wir sind am Ausgangspunkt: Die Energie folgt der Aufmerksamkeit!

 

 Was bedeutet Verändern?

Sie erinnern sich an den NotizBLOG zu "Love it - change it - leave it"? Veränderungen prägen unser Leben, Veränderungen sind oft nicht einfach, Veränderungen sind not-wendig, wenn Situationen zu sehr belasten. Also: gehen Sie es an - und zwar folgendermaßen:

  • Ziele sinnlich begreifen: Nutzen Sie wieder Ihre Sinne, um Ziele be-greif-bar zu machen!
  • Den kleinstmöglichen Schritt tun: Gehen Sie Ihren Weg step by step. Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
  • Fehler sind nützlich: Machen Sie auch gerne mal etwas falsch - und genießen Sie das Scheitern!
  • Unterbrechen: Manchmal führen Wege nicht zum Ziel oder nicht mehr weiter. Haben Sie den Mut, zu unterbrechen!
  • Bewusst Start und Schluss setzen: Auch hier: sehen Sie Veränderungen als Projekt mit Anfang und Ende!
  • Feiern: Veränderungen können ängstigen und verunsichern - aber sie führen zu Neuem. Feiern Sie also die Veränderung!

 

Wenn Sie mit mir in Kontakt treten wollen: info@beratungforcher.at oder +43 650 41 00 561

 

Photo by Gerd Forcher

Kategorie: Stress lass nach

Datum: 22.09.2023

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Resonanzen

„Das Thema war inhaltlich sehr gut aufbereitet. Die Teilnehmer konnten wirklich konkrete Hilfestellungen mitnehmen. Herr Forcher ist mit dem richtigen Maß an Einfühlungsvermögen auf die Gruppe von blinden und sehbehinderten Menschen eingegangen. Seine Art ist sehr angenehm und überzeugend. Wir würden uns freuen, wenn wir wieder Mal ein Seminar zusammen machen könnten. Die Teilnehmer haben sich mit Herrn Forcher als Referent sehr wohl gefühlt. Konkrete Schritte für Entscheidungssituationen haben wir gut gelernt. Das Seminar ist nachhaltig.

Leiterin eines Südtiroler Blinden- und Sehbehindertenzentrums zu einem meiner Entscheidungsseminare

"Danke dir für diese tollen Supervisionen, die Rückmeldungen meiner KollegInnen waren durchwegs positiv."

Teamleiterin über die in ihren beiden Teams gehaltenen Supervisionen

Anschrift

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