Scheitern will gelernt sein – Beispiele gelungener „Fehler“

Der Gründer und jahrzehntelange Leiter von Polaroid, Ed Land, der auch die Sofortbildkamera erfand, meinte einmal: „Ein Fehler ist ein Ereignis, dessen großer Nutzen sich noch nicht zu deinem Vorteil ausgewirkt hat.“ Und er hat recht!

Heute möchte ich Ihnen einige Beispiele nennen, die eigentlich vom Scheitern erzählen, dann aber Erfolge wurden, die heute noch unseren Alltag prägen:

• Viagra wäre eigentlich als Herzmedikament gedacht gewesen.

• Die Antibabypille: Carl Djerassi wollte aus Steroiden Kortison gewinnen, um Arthritis zu bekämpfen, stellte aber das Schwangerschaftshormon Gestagen her.

• Penicillin: Fleming vergaß 1928 Bakterienkulturen wegzuräumen. Schimmelpilz setzte den Bakterien zu: das „Antibiotikum" war entdeckt!

• Der neue Spezialkleber der Firma 3M war der Flopp schlechthin, weil er einfach nicht kleben bleiben wollte. Zum Glück! Sonst hätten wir heute nicht die „Post-its".

• Tixo-Klebebänder waren ursprünglich als Wundpflaster gedacht.

• Walt Disney brauchte fünf (!) Anläufe, bevor er Disneyland bauen konnte.

• Thomas Alva Edison brauchte 9000 (in Worten: neuntausend) Glühfäden, bevor er den richtigen für die Glühbirne hatte.

• Der Gründer des Kreditkartensystems Dee W. Hock wurde als CEO dreimal gefeuert, bevor er VISA zum Erfolg verhalf: „Scheitern ist ein integraler Bestandteil von Wachstum."

Sie sehen also: es braucht schon auch das Scheitern, um weiterzukommen. Und hätten wir eine solche Fehlerkultur, die das Scheitern zulässt und honoriert: Was hätte vielleicht sonst schon noch alles entwickelt werden können?

Also: Mut zum Scheitern! Daraus lernen wir!

 

Wenn Sie mit mir in Kontakt treten und mehr wissen wollen: info@beratungforcher.at oder +43 650 41 00 561

Photos by Bruno Moriggl

 

Kategorie: Beruf und Management, Leben, Stress lass nach

Datum: 23.06.2023

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