Manchmal müssen wir uns im Genießen erst wieder üben. Vielleicht gönnen wir uns auch Genuss nicht, weil unsere Biografie und Sozialisation Genuss nicht gutheißen. Vielleicht verbinden wir damit Egoismus, zu wenig (!) Anstrengung im Leben oder dass wir den Neid anderer auf uns ziehen.
Tatsächlich ist ein Einüben ins Genießen eine praktikable Burnout-Prophylaxe und gesund für Geist und Körper! Wenn Sie genießen können, sind Sie sicher auch für Ihr Umfeld genießbar!
Gert Kaluza beschreibt im bereits erwähnten Buch die „Kleine Schule des Genießens", die von den Psychotherapeuten Rainer Lutz und Eva Koppenhöfer konzipiert worden ist. Es geht um „Acht Regeln":

• Den Genuss erlauben – „Tun hätte ich schon gewollt, dürfen habe ich mich nicht getraut." (Karl Valentin)
• Für den Genuss Zeit nehmen – „Müßiggang ist aller Laster Anfang, aller Tugend Krönung." (Franz Kafka)
• Bewusst genießen – „Willst Du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah! Lerne nur das Glück begreifen, denn das Glück ist immer da." (Johann Wolfgang von Goethe)
• Genuss mit allen 5 Sinne – „Wir sollen das Leben so einrichten, dass jeder Moment bedeutungsvoll ist." (Ivan Turgenjew)
• Eigene Genuss – „Was dem einen sin Uhl ist, ist dem andern sin Nachtigall! (niederdeutsche Redewendung)
• Qualität vor Quantität – „Unser Leben ist so sinnvoll, so ausgefüllt und großartig, wie wir selbst es gestalten. Und wir können es wirklich großartig gestalten." (Richard Dawkins)
• Genuss planen – „Nimm dir jeden Tag die Zeit, etwas Verrücktes zu tun." (Philippa Walker)
• Die kleinen Dinge des Lebens genießen – „Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge." (Wilhelm Busch)
In diesem Sinne: "Carpe diem!" Pflücke den Tag!
Ideen zu diesem Blog aus dem Buch von Gert Kaluza: Gelassen und sicher im Stress. Springer 2015 (6. Auflage).
Wenn Sie mit mir in Kontakt treten wollen: info@beratungforcher.at oder +43 650 41 00 561
Kategorie: Leben, Stress lass nach
Datum: 25.11.2022
"Ich wollte mich für die Supervisionen bedanken; ich konnte mich in den Stunden gut öffnen und hatte stets das Gefühl, etwas aus den Stunden mitnehmen zu können."
Teilnehmerin einer Teamsupervision aus dem Feld Menschen mit Beeinträchtigung
„Gerade in der oft sehr schwierigen und belastenden Arbeit im Alten- und Pflegeheim ist die Thematisierung und Bearbeitung von schwierigen Themen wie Sterben, Tod, Trauer, Wut, Aggression sehr wichtig und trägt zu persönlichen und beruflichen Hygiene einen wesentlichen Beitrag bei. Auch zur Bearbeitung und Vorbeugung interner Konflikte im Team ist regelmäßige Supervision ein wichtiges Instrument. Wir im Vinzenzheim Neustift haben die Supervision seit vielen Jahren als treuen Begleiter in der täglichen Arbeit und vor allem in schwierigen Situationen schätzen gelernt."
Heimleiter eines Seniorenheims zur Teamsupervision seiner MitareiterInnen
MMag. Gerd Forcher MSc
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und los geht's
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