Was Stress ausmacht: drei Faktoren – und wie ich ihnen begegnen kann

Im letzten NotizBLOG ging es um die Faktoren, die uns Stress erfahrbar machen: Stressoren, Stressreaktionen und persönliche Stressverstärker. Heute geht es um die Kompetenzen, damit umzugehen.

Die folgenden Beispiele von Kompetenzen sind freilich kein Allheilmittel oder Patentrezepte, die ich einfach ausführe und alles ist in Ordnung. Aber vielleicht finden Sie hilfreiche Anregungen. Sie können sich auch gerne mit mir in Verbindung setzen, um das Thema näher anzuschauen.

Stressoren mit „instrumenteller" Stresskompetenz begegnen

Solche Kompetenzen liegen darin, dass Sie...

... bewusst Grenzen setzen;
... Netzwerke aufbauen, die Sie unterstützen;
... sich überhaupt Unterstützung holen;
... sich ein gutes Zeit- und Selbstmanagement aneignen;
... Arbeiten delegieren;
... Ihre fachliche Kompetenz ausbauen;
... realistisch sind.

Stressreaktionen mit „regenerativer" Stresskompetenz begegnen

Stressreaktionen könnten Sie folgende Kompetenzen entgegensetzen, indem Sie ...

... sich in Entspannungstechniken (z.B. Yoga) einüben;
... genügend schlafen;
... sich bewegen und sporteln (z.B. Nordic Walking, Schwimmen);
... sich gesund ernähren;
... sich ein gut funktionierendes soziales Netzwerk aufbauen;
... Hobbies betreiben;
... sich im Genießen einüben (dazu in einem anderen NotizBLOG mehr)

Persönlichen Stressverstärkern mit „mentaler" Stresskompetenz begegnen

Das können Sie, indem Sie ...

... Ihre Gedanken auf Gelungenes richten;
... sich bewusstwerden, wofür Sie dankbar sein können;
... Probleme als Herausforderung sehen;
... den Blick auf das Wesentliche richten;
... loslassen und vergeben.

 

Ideen zu diesem Blog aus dem Buch von Gert Kaluza: Gelassen und sicher im Stress. Springer 2015 (6. Auflage).

Wenn Sie mit mir in Kontakt treten wollen: info@beratungforcher.at oder +43 650 41 00 561

 

Photo by Elisa Ventur on Unsplash

 

Kategorie: Stress lass nach

Datum: 18.11.2022

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Resonanzen

„Das Thema war inhaltlich sehr gut aufbereitet. Die Teilnehmer konnten wirklich konkrete Hilfestellungen mitnehmen. Herr Forcher ist mit dem richtigen Maß an Einfühlungsvermögen auf die Gruppe von blinden und sehbehinderten Menschen eingegangen. Seine Art ist sehr angenehm und überzeugend. Wir würden uns freuen, wenn wir wieder Mal ein Seminar zusammen machen könnten. Die Teilnehmer haben sich mit Herrn Forcher als Referent sehr wohl gefühlt. Konkrete Schritte für Entscheidungssituationen haben wir gut gelernt. Das Seminar ist nachhaltig.

Leiterin eines Südtiroler Blinden- und Sehbehindertenzentrums zu einem meiner Entscheidungsseminare

„Gerade in der oft sehr schwierigen und belastenden Arbeit im Alten- und Pflegeheim ist die Thematisierung und Bearbeitung von schwierigen Themen wie Sterben, Tod, Trauer, Wut, Aggression sehr wichtig und trägt zu persönlichen und beruflichen Hygiene einen wesentlichen Beitrag bei. Auch zur Bearbeitung und Vorbeugung interner Konflikte im Team ist regelmäßige Supervision ein wichtiges Instrument. Wir im Vinzenzheim Neustift haben die Supervision seit vielen Jahren als treuen Begleiter in der täglichen Arbeit und vor allem in schwierigen Situationen schätzen gelernt."

Heimleiter eines Seniorenheims zur Teamsupervision seiner MitareiterInnen

Anschrift

MMag. Gerd Forcher MSc
Schützenstraße 46g/72
A-6020 Innsbruck
Tirol, Österreich

+43 650 4100561

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