Die Transaktionsanalyse ist eine psychotherapeutische Richtung, die von Eric Berne und Thomas A. Harris in den 1950er- und 1960er-Jahren gegründet worden ist. Aus dieser heraus ist das Modell der „Inneren Antreiber" entstanden.
Die Idee dabei ist, dass wir dann unter anderem dann Stress empfinden, wenn wir uns innerlich in einer Situation fragen:
„Was soll ich jetzt tun?"
und eine „innere Stimme" einen Rat gibt in der Form:
„Du bist dann ok, wenn du ..."
Wenn ich diesem Rat folge, lerne ich, dass ich damit Erfolg habe, und ich werde in ähnlichen Situationen wieder diesem Rat folgen.
Das Problem dabei: Ich glaube bald tatsächlich, dass ich NUR DANN ok bin, wenn ich dem Rat folge. Im Laufe der Zeit ist der innere Rat dann eher ein inneres Getriebensein, er wird zum „Inneren Antreiber".
Aus dem ursprünglichen inneren Dialog wird eine Haltung und Grundeinstellung („Belief"), die ich als Muster auf mein Handeln übertrage. Es wird sozusagen ein Programm, das abläuft und meist unbewusst als Verhaltensmuster mein Leben prägt.
Wenn ich mich in ähnlichen Situationen durch den „Rat" getrieben fühle, entwickeln sich Anspannung, Depression, Aggression, Angst, Scham. Wir geraten in Stress!

Der Psychologe Taibi Kahler hat dazu fünf wesentliche Konzepte beschrieben, die sich mit folgenden fünf Aufforderungen beschreiben lassen:
Sei schnell! Beeil dich!
Sei perfekt! Sei genau!
Sei brav! Mach's allen recht!
Streng dich an!
Sei stark!
Löst jetzt einer dieser Sätze etwas bei Ihnen aus – oder mehrere?
Dann haben Sie einen wichtigen Antreiber in Ihrem Leben entdeckt.
Meistens gibt es einen solchen „Hauptantreiber", aber freilich können uns auch die anderen Sätze in Stress bringen.
Wie Sie damit umgehen können, verrate ich im nächsten Blog in einer Woche.
Fortsetzung folgt ...
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Photo by Bruno Moriggl
Kategorie: Stress lass nach
Datum: 12.08.2022
"Wir waren immer sehr zufrieden und überzeugt von deinem fachlichen Wissen. Aber auch im menschlichen, einfühlsamen Bereich haben wir uns besonders gut aufgehoben gefühlt. Danke für die hilfreiche, sympathische Zusammenarbeit."
Bereichsleiter eines mobilen psychosozialen Dienstes
"Vielen Dank für die Empfehlungen und auch für die tollen Supervisionen. Ich nehme mir jedesmal was mit, du hast ein sehr gutes Gespür für Wesentliches, deine Erläuterungen sind immer perfekt auf den Punkt gebracht. Klasse dass wir dich haben!"
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