Fünfte Pausen-Insel: Sich Belastendes von der Seele schreiben

Dieser Tipp schließt sich an den vorhergehenden direkt an – aber ist auch ein Vorschlag für sich. Sie kennen möglicherweise Menschen, die das schon praktizieren:

Wenn mich etwas bewegt, wenn ich betroffen bin, wenn mich meine Gefühle (Ärger, Trauer, Angst, Freude, ...) überschwemmen, dann kann ich Sie sozusagen vor mich „hinlegen", indem ich sie niederschreibe (und damit ein Stück von mir wegnehme und damit wiederum Distanz schaffe).

Mir hilft das zeitweise, wenn ich nicht einschlafen kann oder in der Nacht aufwache mit allen möglichen und unmöglichen Gedanken (gerade die Nacht scheint eine Zeit zu sein, in der Mücken zu den sprichwörtlichen Elefanten werden). Ich lege in solchen Zeiten ein Notizbuch bzw., eine Art Tagebuch neben mein Bett, damit ich sofort das niederschreiben kann, was mich beschäftigt.

Das kann man freilich auch untertags und auch unmittelbar nach einem herausfordernden Ereignis machen. Es unterbricht damit auch gleichzeitig wieder das Hamsterrad. Und es zeigt mir später einmal, wie sich vielleicht manche Gedanken wiederholen, nach welchen Mustern ich Belastendes verarbeite. Und es zeigt mir auch, wieviel sich einfach nur in meinem Kopf abspielt und mit der tatsächlichen Situation höchstwahrscheinlich nicht viel zu tun hat.

Und wem das Schreiben weniger liegt, kann es auch mit Malen, Zeichnen oder anderen Ausdrucksformen versuchen.

 

Wenn Sie mit mir in Kontakt treten wollen: info@beratungforcher.at oder +43 650 41 00 561

 

Photo by Bruno Moriggl

Kategorie: Stress lass nach

Datum: 28.06.2022

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Resonanzen

"Ich möchte mich herzlich für das letzte Jahr bei dir bedanken. Gerade in solchen Jahren mit vielen Umbrüchen und Veränderungen, sind deine stets professionelle, aber auch immer herzliche Art und Unterstützung immens wichtig. Auch die Wertschätzung deinerseits bildet meiner Meinung nach die Grundlage, dass unsere Teammitglieder die Supervision so zahlreich besuchen.   Auf eine weiterhin so feine Zusammenarbeit im nächsten Jahr."

Teamleiter eines mobilen Pflege- und Betreuungsteams

„Bei den Kursen des Sozial-medizinischen Vereines Tirol mit dem Titel: "Pflege 1x1" hat sich Herr MMag. Forcher als langjähriger Referent zum Thema Burnout sehr engagiert. Ziel dieser Kurse war es, Pflege für zu Hause durch Profis zu erlernen. Da sich dieser Kurs an pflegende Angehörige gewendet hat (welche äußerst Burnout gefährdet sind) hat Herr MMag. Forcher den wichtigen Schwerpunkt mit der Burnout-Prophylaxe kompetent den TeilnehmerInnen vermittelt. Beim Feedback durch die KursabsolventInnen wurde immer seine angenehme, ruhige und kompetente Art hervorgehoben. Das Erkennen, wie wichtig es ist, auf seine eigene psychische Gesundheit zu achten, wurde optimal und verständlich an die TeilnehmerInnen weiter gegeben. Diese Kurse fanden in ganz Tirol statt und Herr MMag. Forcher konnte an jedem vorgegebenen Kursort als Referent eingeladen werden. Auf die Unterschiedlichkeit der Kleingruppen (ca. 8 -12 Personen) konnte er professionell eingehen und den Unterricht auf die Bedürfnisse der jeweiligen Gruppe abstimmen. Dies war sehr wichtig da, die Homogenität der Gruppe nicht immer gegeben war. Ich freue mich, so einen verlässlichen Referenten zu diesem wichtigen Thema des "Ausbrennens" in der Person von Herrn MMag. Forcher gefunden zu haben und bedanke mich für die äußerst angenehme Zusammenarbeit.“

Verantwortliche einer Fortbildung zur Burnoutprävention

Anschrift

MMag. Gerd Forcher MSc
Schützenstraße 46g/72
A-6020 Innsbruck
Tirol, Österreich

+43 650 4100561

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