Wenn mich etwas bewegt, wenn ich betroffen bin, wenn mich meine Gefühle (Ärger, Trauer, Angst, Freude, ...) überschwemmen, dann kann ich Sie sozusagen vor mich „hinlegen", indem ich sie niederschreibe (und damit ein Stück von mir wegnehme und damit wiederum Distanz schaffe).
Mir hilft das zeitweise, wenn ich nicht einschlafen kann oder in der Nacht aufwache mit allen möglichen und unmöglichen Gedanken (gerade die Nacht scheint eine Zeit zu sein, in der Mücken zu den sprichwörtlichen Elefanten werden). Ich lege in solchen Zeiten ein Notizbuch bzw., eine Art Tagebuch neben mein Bett, damit ich sofort das niederschreiben kann, was mich beschäftigt.

Das kann man freilich auch untertags und auch unmittelbar nach einem herausfordernden Ereignis machen. Es unterbricht damit auch gleichzeitig wieder das Hamsterrad. Und es zeigt mir später einmal, wie sich vielleicht manche Gedanken wiederholen, nach welchen Mustern ich Belastendes verarbeite. Und es zeigt mir auch, wieviel sich einfach nur in meinem Kopf abspielt und mit der tatsächlichen Situation höchstwahrscheinlich nicht viel zu tun hat.
Und wem das Schreiben weniger liegt, kann es auch mit Malen, Zeichnen oder anderen Ausdrucksformen versuchen.
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Photo by Bruno Moriggl
Kategorie: Stress lass nach
Datum: 28.06.2022
"Vielen Dank für die Empfehlungen und auch für die tollen Supervisionen. Ich nehme mir jedesmal was mit, du hast ein sehr gutes Gespür für Wesentliches, deine Erläuterungen sind immer perfekt auf den Punkt gebracht. Klasse dass wir dich haben!"
Supervisandin zur Teamsupervision bei mir
"Danke dir für diese tollen Supervisionen, die Rückmeldungen meiner KollegInnen waren durchwegs positiv."
Teamleiterin über die in ihren beiden Teams gehaltenen Supervisionen
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