Zeitweise können Routinen aber auch das Hamsterrad, in dem wir stecken, fördern: Wir „funktionieren" nur noch – und spüren uns selbst nicht mehr. Bewusst dieses Hamsterrad, diese Routinen zu unterbrechen, bedeutet, dass wir uns auf diese Veränderung fokussieren und in gewisser Weise mal „abgelenkt" sind. Wir sehen vielleicht plötzlich etwas mit anderen Augen. Oder wir sehen überhaupt etwas zum ersten Mal!

Was könnte so etwas sein, was man nicht jeden Tag macht? Zum Beispiel könnten Sie einmal einen neuen Weg in Ihre Arbeit nehmen. Vielleicht ist er etwas länger als der alte, aber wenn Sie früher losstarten, erleben Sie Ihren Arbeitsweg plötzlich aus einer anderen Perspektive. Oder schenken Sie einem Menschen, dem Sie begegnen bewusst ein Lächeln. Oder trinken Sie zu Ihrem Essen einmal ein anderes Getränk. Oder gönnen Sie sich eine ausgedehnte Klopause. Ja, es gibt viele Möglichkeiten, die Routine zu unterbrechen. Wenn Sie Spaß und Freude daran finden, haben Sie wieder eine kleine Pausen-Insel vor Ihrem nächsten großen Urlaub gefunden (übrigens: auch frühzeitige Urlaubsplanung mit wohltuenden Gedanken an den Urlaubsort oder Situationen, die sie erfreuen, kann eine gelungene Alltagsunterbrechung sein).
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Photo by Bruno Moriggl
Kategorie: Stress lass nach
Datum: 07.06.2022
"Wir waren immer sehr zufrieden und überzeugt von deinem fachlichen Wissen. Aber auch im menschlichen, einfühlsamen Bereich haben wir uns besonders gut aufgehoben gefühlt. Danke für die hilfreiche, sympathische Zusammenarbeit."
Bereichsleiter eines mobilen psychosozialen Dienstes
"Supergeil!"
Teilnehmer über ein von mir begleitetes Seminarwochenende in einer LSB-Ausbildung.
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