Erste Pausen-Insel: der Atem

An Bushaltestellen oder in Schlangen oder im Stau: auf den eigenen Atem achten und einfach das Atmen genießen.

Diese Pausen-Insel kostet Sie nicht einmal zusätzliche Zeit, denn während Sie irgendwo warten, können Sie – ganz unbeobachtet von anderen Menschen – Ihren Atem wahrnehmen.

Der Atem begleitet von unserem ersten Lebensschrei nach der Geburt bis zu unserem letzten Atemzug, wenn wir sterben. Verschiedene religiöse Traditionen in Ost und West haben ihn als „Lebens-Atem", „Hauch", „Geist", „Atman" (!) und vieles andere nicht nur als Lebensquell identifiziert, sondern auch für Techniken in der Meditation und zur Fokussierung auf das Hier und Jetzt genutzt.

Denn es ist tatsächlich so (probieren Sie es aus!): Wenn wir unseren Atem wahrnehmen und uns darauf fokussieren, dann sind wir ganz im Hier und Jetzt, ganz in der Achtsamkeit. Warum? Es gibt immer nur den gegenwärtigen Atemzug! Und wenn wir das an der Bushaltestelle oder im Wartezimmer der Ärztin bewusst wahrnehmen, dann sind wir im gegenwärtigen Moment. Wir kommen zur Ruhe. Es wird klar, dass die Vergangenheit nicht mehr existiert – und die Zukunft ist noch nicht da. Es gibt nur den Augenblick oder besser den momentanen Atem. Und weil es unser Atem ist, nehmen wir uns plötzlich selbst wieder wahr – wir spüren uns! Das heißt, wir haben die Chance, wieder mit uns selbst in Kontakt zu treten.

 

Für „Fortgeschrittene": Nehmen Sie sich beim Ausatmen mehr Zeit als beim Einatmen. Eine Regel lautet: 4 Sekunden für das Einatmen, 6 Sekunden für das Ausatmen.

Ich kann nur den Tipp geben, es einmal zu versuchen. Es ist einfach, kostet keine zusätzliche Zeit und zeigt schon nach ein paar Atemzügen Wirkung. Der Körper reagiert darauf ebenso wie die Psyche. Sie kommen (zumindest kurzfristig) wieder „zu sich" im wahrsten Sinn des Wortes. Und diese entschleunigenden Momente helfen möglicherweise ein wenig Ruhe in ihren belebten Alltag zu bringen.

 

 

Wenn Sie mit mir in Kontakt treten wollen: info@beratungforcher.at oder +43 650 41 00 561

 

Photo by Bruno Moriggl

Kategorie: Stress lass nach

Datum: 31.05.2022

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Resonanzen

"Vielen Dank für die Empfehlungen und auch für die tollen Supervisionen. Ich nehme mir jedesmal was mit, du hast ein sehr gutes Gespür für Wesentliches, deine Erläuterungen sind immer perfekt auf den Punkt gebracht. Klasse dass wir dich haben!"

Supervisandin zur Teamsupervision bei mir

„Das Thema war inhaltlich sehr gut aufbereitet. Die Teilnehmer konnten wirklich konkrete Hilfestellungen mitnehmen. Herr Forcher ist mit dem richtigen Maß an Einfühlungsvermögen auf die Gruppe von blinden und sehbehinderten Menschen eingegangen. Seine Art ist sehr angenehm und überzeugend. Wir würden uns freuen, wenn wir wieder Mal ein Seminar zusammen machen könnten. Die Teilnehmer haben sich mit Herrn Forcher als Referent sehr wohl gefühlt. Konkrete Schritte für Entscheidungssituationen haben wir gut gelernt. Das Seminar ist nachhaltig.

Leiterin eines Südtiroler Blinden- und Sehbehindertenzentrums zu einem meiner Entscheidungsseminare

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