A wie alles hat einen Sinn

Im systemischen Denken gibt es keine Zufälle: Alles, was passiert hat einen Sinn und einen Nutzen … nur bleibt er uns oft verborgen.

Selbst für uns negative Ereignisse haben in größerem Zusammenhang eine Bedeutung. Dieser Bedeutung näher zu kommen, ist eine der Aufgaben der Beratung. Und als Grundhaltung kann sowohl für die Sie als auch für mich als Berater eine Entspannung mit Blick auf das sogenannte „Problem“ passieren. Wie sagte schon der brave Soldat Schwejik: „Es hat alles seinen tiefen Sinn.“

  

Ein Bauer hatte ein Pferd, aber eines Tages lief es fort und der Bauer und sein Sohn mussten ihre Felder selbst pflügen. Die Nachbarn sagten: “Was für ein Pech, dass euer Pferd weggelaufen ist!” Aber der Bauer antwortete: “Pech … Glück … wer weiß?”Eine Woche später kam das Pferd zum Bauernhof zurück und brachte eine ganze Herde wilder Pferde mit. “So viel Glück!” riefen die Nachbarn, aber der Bauer sagte: “Glück … Pech … wer weiß?” Kurz danach versuchte der Sohn des Bauern, eines der wilden Pferde zu reiten - aber er wurde abgeworfen und brach sich ein Bein. Oh, so ein Pech!” Die Nachbarn hatten Mitleid, aber der Bauer sagte wieder: “Pech … Glück … wer weiß?” Ein wenig später zog der Landesherrscher alle jungen Männer in sein Heer ein, um in die Schlacht zu ziehen. Aber den Sohn des Bauern ließen sie wegen seines gebrochenen Beins zu Hause: “Was für ein Glück, dass dein Sohn nicht in die Schlacht ziehen muss!” freuten sich die Nachbarn. Aber der Bauer bemerkte nur: “Glück … Pech … wer weiß?”  

(Nach Anthony de Mello)

 

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Kategorie: Leben, Beruf und Management

Datum: 30.06.2022

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Resonanzen

Teamsupervision: „Gerade in der oft sehr schwierigen und belastenden Arbeit im Alten- und Pflegeheim ist die Thematisierung und Bearbeitung von schwierigen Themen wie Sterben, Tod, Trauer, Wut, Aggression sehr wichtig und trägt zu persönlichen und beruflichen Hygiene einen wesentlichen Beitrag bei. Auch zur Bearbeitung und Vorbeugung interner Konflikte im Team ist regelmäßige Supervision ein wichtiges Instrument. Wir im Vinzenzheim Neustift haben die Supervision seit vielen Jahren als treuen Begleiter in der täglichen Arbeit und vor allem in schwierigen Situationen schätzen gelernt."

Heimleiter eines Seniorenheims zur Teamsupervision seiner MitareiterInnen

Entscheidungsseminar: „Das Thema war inhaltlich sehr gut aufbereitet. Die Teilnehmer konnten wirklich konkrete Hilfestellungen mitnehmen. Herr Forcher ist mit dem richtigen Maß an Einfühlungsvermögen auf die Gruppe von blinden und sehbehinderten Menschen eingegangen. Seine Art ist sehr angenehm und überzeugend. Wir würden uns freuen, wenn wir wieder Mal ein Seminar zusammen machen könnten. Die Teilnehmer haben sich mit Herrn Forcher als Referent sehr wohl gefühlt. Konkrete Schritte für Entscheidungssituationen haben wir gut gelernt. Das Seminar ist nachhaltig.

Leiterin eines Südtiroler Blinden- und Sehbehindertenzentrums zu einem meiner Entscheidungsseminare

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