Reden wir übers Leben - Philosophisches Café im Hospizcafé Hall
Wie sagte schon Forrest Gump im gleichnamigen Film? „Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man kriegt.“ Und so stellt uns das Leben immer neue Fragen … und wir stellen Fragen an das Leben. Das ist auch ein Grundzug von Philosophie, dem Streben und der Liebe zur Weisheit.

Bei einer Tasse Kaffee, einem Kuchen oder Wasser gemeinsam das Leben anschauen, es befragen und darüber reden – allgemein, aber auch ganz konkret, persönlich: Das soll das Philosophische Café mit Gerd Forcher bieten. Es findet im Hospizcafé im Hospizhaus Tirol statt und eröffnet dort einen Raum der Begegnung und des Nachdenkens. Nach einem kurzen Input zum jeweiligen Thema bietet sich die Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Den Abschluss bildet eine Zusammenfassung des gemeinsam Er- und Gedachten. Einmal pro Jahreszeit nähern wir uns dem Leben aus verschiedenen philosophischen Perspektiven.
Thema am 20. März:
Frühling – das Prinzip Hoffnung als frühlingshafter Aufbruch in eine gestalterische Zukunft
„Hoffnung“ sehen wir oft als „Vertrösten“ an: ein wenig romantisch, aber nicht wirklich hilfreich gegen Ängste, Leiden und Verlust. Der Philosoph Ernst Bloch (1885–1977) vermittelt in seinem Werk „Das Prinzip Hoffnung“, dass „Hoffen in das Gelingen und nicht in das Scheitern verliebt“ ist. Das Philosophische Café im Frühling beschäftigt sich mit dem etwas anderen Zugang Blochs zu Hoffnung.
Weiterer Termin: auch 14:30 bis 16 Uhr im Haller Hospizcafé
Freitag, 19. Juni 2026, Sommer – Philosophie als Lebenskunst: Von Grenzsituationen und Seelenruhe
Siehe auch Tiroler Hospizgemeinschaft
Foto: Bruno Moriggl
Resonanzen
"Supergeil!"
„Gerade in der oft sehr schwierigen und belastenden Arbeit im Alten- und Pflegeheim ist die Thematisierung und Bearbeitung von schwierigen Themen wie Sterben, Tod, Trauer, Wut, Aggression sehr wichtig und trägt zu persönlichen und beruflichen Hygiene einen wesentlichen Beitrag bei. Auch zur Bearbeitung und Vorbeugung interner Konflikte im Team ist regelmäßige Supervision ein wichtiges Instrument. Wir im Vinzenzheim Neustift haben die Supervision seit vielen Jahren als treuen Begleiter in der täglichen Arbeit und vor allem in schwierigen Situationen schätzen gelernt."