Gelungene Nächte der Philosophie in Innsbruck

Am 31. Mai und 2. Juni fanden die "Nächte der Philosophie" nicht nur in Graz und Wien, sondern auch in Innsbruck statt - und nach den Corona-Jahren ein gelungener Neustart!

Am Mittwoch, 31. Mai, war ich mit 13 Interessierten in Innsbruck unterwegs auf den Spuren von Montaigne und Camus.
Ich habe jeweils bei der „Rose" (heute Swarovski-Shop) und beim „Goldenen Adler" Einführungen zu Montaigne (er war in der „Rose" drei Tage untergebracht) und Camus (1936 auch drei Tage im „Goldenen Adler" genächtigt) gemacht. 

Es ging um ihr Leben und ihre Zeit in Innsbruck bzw. Tirol. Dabei sollte auch deutlich werden, dass hinter jeder Philosophie konkrete Menschen stehen - und dass deren philosophische Hinterlassenschaften mit ihrem Leben zu tun haben.

Der Weg ging weiter in den Waltherpark am anderen Innufer mit weiteren Gedanken zu beiden Philosophen und ihr Denken. Der Abschluss war im Innsbrucker Hofgarten beim Kunstpavillion. Es fand zwischendurch ein reger Austausch statt.

Allein die Tatsache, dass in Innsbruck nicht die Anzahl philosophischer Persönlichkeiten anzutreffen ist wie an anderen Orten, machte nachdenklich. Bis heute ist z.B. nicht einmal eine Gedenktafel an der ehemaligen "Rose" zu finden, die anzeigt, dass hier Montaigen gewohnt hat. 

Der Ruf nach weiteren Veranstaltungen wurde laut und die Frage, ob es solche philosophischen Spaziergänge weiter geben wird.

Mich motiviert es, wieder neue Angebote zu überlegen:

  • Wie wäre es tatsächlich mit weiteren philosophischen Spaziergängen? 
  • Oder philosophische Gesprächsabende - nur zum "Entstressen"?
  • Oder in philosophische Begegnungen zu konkreten Lebensthemen? Eine ist momentan konkret in Planung, wo es um gutes Leben im Sterben gehen soll.
  • Oder philosophische Reisen? Ich bin im Gespräch mit Anbietern, ob so etwas realiserbar ist.

Schreiben Sie mir oder melden Sie sich bei mir, wenn Sie diese Ideen ansprechen - und wenn Sie eventuell dabei wären! Mit einem Stimmungsbild könnte ich gut weiterplanen!

Fast alle Teilnehmenden machten anschließend um 20 Uhr im Theatercafé mit Christian Kanzian weiter. In einer lebendigen und ansprechenden Art vermittelte er die Inhalte der Aufklärungsschrift Kants, eingebettet in dessen Lebensrhythmus. Es gab auch dort eine angeregte Diskussion und Austausch, der bis ca. 21:30 Uhr ging.

Und weiter ging es dann noch am 2. Juni mitten im "Trailrun" bei Sonja Dörfel und Gebi Oberlechner mit 15 Teilnehmenden, die sich im Kubus beim Landestheater und im Hofgarten Gedanken zu Kleidung, Verkleiden und was dazu gehört gemacht haben.

Ein Erfolg, den wir gerne wiederholen.



 

 

Resonanzen

"Vielen Dank für die Empfehlungen und auch für die tollen Supervisionen. Ich nehme mir jedesmal was mit, du hast ein sehr gutes Gespür für Wesentliches, deine Erläuterungen sind immer perfekt auf den Punkt gebracht. Klasse dass wir dich haben!"
Supervisandin zur Teamsupervision bei mir
"Das Coaching war für mich der ideale Raum zur Reflexion meiner beruflichen Praxis. Ein Raum zur Bewältigung meiner Herausforderungen, zur Formulierung meiner Ziele und zur Inspiration."
Ein Coachee zum Einzelcoaching bei mir
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MMag. Gerd Forcher MSc
Schützenstraße 46g/72
A-6020 Innsbruck
Tirol, Österreich

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