Philosophisches Café im Tiroler Hospizhaus: Vom „Geborensein“ und dem „Sein zum Tode“
Hannah Arendt und Martin Heidegger in ihrer Sicht auf das Leben: Reden Wir übers Leben - Philosophisches Café im Tiroler Hospizhaus: Was ermöglicht uns zu leben? Die zwei Positionen von Hannah Arendt (1906 – 1975) und Martin Heidegger (1889 – 1976) scheinen nicht weiter auseinander liegen zu können: Während Heidegger Mortalität – „das Sein zum Tode“ – als Grund sieht, warum wir überhaupt unser Leben leben können, geht Arendt von der „Geburtlichkeit“ („Natalität“) aus, die Voraussetzung für das Entstehen von Leben, von Neuem überhaupt ist. Sie ist auch Grund zur Hoffnung. Was beide Sichtweisen mit uns und unserem Leben – von Geburt bis zum Tod – zu tun haben, be-denken wir in diesem Philosophischen Café.

Wie sagte schon Forrest Gump im gleichnamigen Film? „Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man kriegt.“ Und so stellt uns das Leben immer neue Fragen … und wir stellen Fragen an das Leben. Das ist auch ein Grundzug von Philosophie, dem Streben und der Liebe zur Weisheit.Bei einer Tasse Kaffee, einem Kuchen oder Wasser gemeinsam das Leben anschauen, es befragen und darüber reden – allgemein, aber auch ganz konkret, persönlich: Das soll das Philosophische Café mit Gerd Forcher bieten.
Es findet im Hospizcafé im Hospizhaus Tirol statt und eröffnet dort einen Raum der Begegnung und des Nachdenkens. Nach einem kurzen Input zum jeweiligen Thema bietet sich die Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Den Abschluss bildet eine Zusammenfassung des gemeinsam Er- und Gedachten. Einmal pro Jahreszeit nähern wir uns dem Leben aus verschiedenen philosophischen Perspektiven.
Siehe auch Tiroler Hospizgemeinschaft
Foto: Bruno Moriggl
Resonanzen
"Vielen Dank für die Empfehlungen und auch für die tollen Supervisionen. Ich nehme mir jedesmal was mit, du hast ein sehr gutes Gespür für Wesentliches, deine Erläuterungen sind immer perfekt auf den Punkt gebracht. Klasse, dass wir dich haben!"
"Danke dir für diese tollen Supervisionen, die Rückmeldungen meiner Kolleg*innen waren durchwegs positiv."