Jemand hat mir einmal von einer Idee erzählt, die ich sehr nachahmenswert finde - gerade, wenn man das Gefühl hat, ständig nur Negatives zu erleben oder wahrzunehmen. In Zeiten der Krisen, Kriege und einer ungewissen Zukunft begegne ich immer öfter Menschen, die nicht mehr wissen, wie sie ihre Ängste und Sorgen bewältigen sollen.
Vielleicht ist folgende Idee ein Weg, diese Sorgenspirale zumindest einzubremsen:
Besorgen Sie sich ein schönes Behältnis. Das kann ein Glas, eine Holzschüssel, eine Dose oder eine kleine "Schatztruhe" (gibt es tatsächlich auch im Handel) sein.
Stellen Sie das Behältnis an einem Ort auf, der für Sie gut sichtbar ist und an dem Sie täglich vorbeikommen. Daneben legen Sie sich Notizzettel hin und einen Stift.
Schreiben Sie nun täglich zumindest ein Erlebnis auf, für das Sie dankbar sind oder das Sie als Glücksmoment erlebt haben. Spätestens vor dem Schlafengehen sollten Sie sich ein solches Ereignis des Tages notieren. Stecken Sie den Zettel in Ihr "Glücksbehältnis" oder Ihre "Schatzkiste".

Nun können Sie diese "Glücksmomente" mit anderen Menschen teilen. Oder Sie können sich bewusst einmal wöchentlich oder monatlich die Zettel herausholen und sich dankbar an Ihre Glücksmomente erinnern. Allein oder zusammen mit Menschen, mit denen Sie sie teilen möchten.
Möglicherweise ist Ihre "Glückssammlung" auch eine Anregung für andere Menschen, es Ihnen gleich zu tun. Dann können Sie fast schon ein Gemeinschaftsritual daraus entwickeln.
In jedem Fall können Sie sich in Zeiten, in denen es Ihnen nicht so gut geht oder die Sorgen und Ängste wieder stark werden, diese Zettel herausholen und das Geschriebene als stärkende Erinnerungen an Glücksmomente in Ihrem Leben ins Gedächtnis rufen.
Holen Sie also Ihr Glück wieder aus Ihrem Schatzbehältnis heraus - und genießen Sie es!
Wenn Sie dieses Thema gerne mit mir vertiefen wollen, dann nehmen Sie mit mir Kontakt auf: info@beratungforcher.at oder +436504100561
Photo by Gerd Forcher
Kategorie: Leben
Datum: 19.01.2024
"Gerd Forcher führt wie immer kompetent, gut vorbereitet und mit einer Prise Humor durch die Seminare. Die Themenwahlen sind spannend und lebensnah. Auch für alle Personen die nur "philosophisch" angehaucht sind, also Philosophie-Laien."
Ein Teilnehmer der VHS-Kurse und der Philosophischen Gesprächsabende
„Gerade in der oft sehr schwierigen und belastenden Arbeit im Alten- und Pflegeheim ist die Thematisierung und Bearbeitung von schwierigen Themen wie Sterben, Tod, Trauer, Wut, Aggression sehr wichtig und trägt zu persönlichen und beruflichen Hygiene einen wesentlichen Beitrag bei. Auch zur Bearbeitung und Vorbeugung interner Konflikte im Team ist regelmäßige Supervision ein wichtiges Instrument. Wir im Vinzenzheim Neustift haben die Supervision seit vielen Jahren als treuen Begleiter in der täglichen Arbeit und vor allem in schwierigen Situationen schätzen gelernt."
Heimleiter eines Seniorenheims zur Teamsupervision seiner MitareiterInnen
MMag. Gerd Forcher MSc
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