Supervision Coaching Philosophie

Gerd Christian Forcher

Ein Jahr nach der 68er Revolution zur Welt gekommen.


Aus Lienz zum Studium nach Innsbruck und Frankfurt (Theologie, Philosophie).


Lange in kirchlichen und sozialen Einrichtungen tätig.


In Innsbruck Gabriele kennengelernt, in sie verliebt und gleich geheiratet (1999).


Gemeinsam haben wir vier Kinder.


Meine aktuellen Tätigkeiten:


freiberuflich als Supervisor, Coach, Philosophischer Praktiker und Erwachsenenbildner tätig und in der Schule für Sozialbetreuungsberufe SOB Tirol unterrichtend.


Mein Spezialthema: Selbst- und Stressmanagement. Wie kann ich mit starken Belastungen (Stichwort: Burnout) umgehen?


 


 


 


 


 


 




 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 

Aus- und Weiterbildungen



  • Zusatzausbildung "Burnoutprävention und Stressmanagement" im Schlossberg-Institut, Wien

  • Sozialpsychiatrischer Grundkurs bei der promente Tirol

  • Masterabschluss für Supervision, Coaching, OE bei der ARGE Bildungsmanagement, Wien

  • Magisterabschluss in Philosophie an der theologischen Fakultät Innsbruck (mit Aufenthalt in Frankfurt am Main)

  • Lizentiat für Philosophie an der theologischen Fakultät Innsbruck (Lehrberechtigung für Philosophie an theologischen Hochschulen und Fakultäten)

  • Magisterabschluss in Theologie und Religionspädagogik an der theologischen Fakultät Innsbruck

  • Weiterbildung in der Arbeit mit dem Systembrett bei Wolfgang Polt und Georg Breiner

  • Weiterbildung in der Kompetenzorientierten Beratung (KOB)

  • Lehrgang für Spiritualität und Weltgesellschaft, Wien


Angemeldetes Gewerbe als Lebens- und Sozialberater (psychologischer Berater)

 Erfahrungen und Berufsfelder



  • Lehrsupervisor für Ausbildungsteilnehmende in Ausbildungen für psychologische Personenberatung (LSB)

  • Burnoutprophylaxe und Stressmanagement

  • Lehrsupervisor ÖVS

  • Trainertätigkeit im Reha-Bereich für Soft Skills und Persönlichkeitsentwicklung

  • Arbeit in Behinderten-, Obdachlosen- und anderen Sozialbereichen

  • Lehrtätigkeit (von Grundschule bis zur Universität, derzeit SOB Tirol - Schule für Sozialbetreuungsberufe)

  • Mitarbeit im kirchlich-seelsorgerischen Feld (u.a. Klinik und ArbeitnehmerInnen)

  • Leitungskompetenz im Teambereich

  • Ehrenamtliche Tätigkeiten im interkulturellen und sozialen Bereichen

  • Work-life-Balance in einer bewegten Familie


Derzeit freiberuflicher Supervisor, Coach, Lebens- und Sozialberater, Softskills-Trainer, Lehrender an der SOB Tirol


 

Achtsam

Achtsamkeit in der Beratung und in den Gesprächen ist eine Grundvoraussetzung, um bei der Sache, bei der Situation, bei den Personen zu bleiben, die gerade hier und jetzt  gegenwärtig und damit das augenblicklich Wichtigste sind. Um tatsächlich für Sie offen zu sein, bedingt Achtsamkeit auch Absichtslosigkeit.


Achtsamkeit bedeutet daher für mich:


Bewusst aufmerksames Wahr-Nehmen des gegenwärtigen Augenblicks als nicht wertende, akzeptierende Haltung.


Gleichzeitig ist Achtsamkeit auch eine Haltung, die oftmals Lösungsansätze für Ihre Themen beinhaltet.


 



Nan-in war ein Zen-Meister.Seine Schüler lernten normalerweise mindestens zehn Jahre bei ihm, bevor sie selbst zum Lehrer wurden.
Tenno, einer seiner Schüler, besuchte seinen Meister, nachdem er im Anschluss an seine Lehrzeit selbst zum Lehrenden geworden war. Da es ein regnerischer Tag war, hatte Tenno Holzschuhe und einen Regenschirm bei sich.
Als er zu Nan-in getreten und ihn begrüßt hatte, sagte dieser: "Ich nehme an, dass du deine Holzschuhe im Vorraum gelassen hast. Sag mir doch, ob du deinen Regenschirm rechts oder links von den Schuhen abgestellt hast."
Tenno war verwirrt und konnte die Frage nicht beantworten. Er erkannte, dass er nicht in der Lage war, seine Aufmerksamkeit in jedem Moment bei sich zu haben. Und so studierte er noch weitere sechs Jahre bei Nan-in.


(Erzählung aus dem Zen-Buddhismus)



 


 


 

Alles hat (seinen) Sinn

Im systemischen Denken gibt es keine Zufälle: Alles, was passiert hat einen Sinn und einen Nutzen … nur bleibt er uns oft verborgen. Selbst für uns negative Ereignisse haben in größerem Zusammenhang eine Bedeutung. Dieser Bedeutung näher zu kommen, ist eine der Aufgaben der Beratung. Und als Grundhaltung kann sowohl für die Sie als auch für mich als Berater eine Entspannung mit Blick auf das sogenannte „Problem“ passieren. Wie sagte schon der brave Soldat Schwejik: „Es hat alles seinen tiefen Sinn.“


  



Ein Bauer hatte ein Pferd, aber eines Tages lief es fort und der Bauer und sein Sohn mussten ihre Felder selbst pflügen. Die Nachbarn sagten: “Was für ein Pech, dass euer Pferd weggelaufen ist!” Aber der Bauer antwortete: “Pech … Glück … wer weiß?”Eine Woche später kam das Pferd zum Bauernhof zurück und brachte eine ganze Herde wilder Pferde mit. “So viel Glück!” riefen die Nachbarn, aber der Bauer sagte: “Glück … Pech … wer weiß?” Kurz danach versuchte der Sohn des Bauern, eines der wilden Pferde zu reiten - aber er wurde abgeworfen und brach sich ein Bein. Oh, so ein Pech!” Die Nachbarn hatten Mitleid, aber der Bauer sagte wieder: “Pech … Glück … wer weiß?” Ein wenig später zog der Landesherrscher alle jungen Männer in sein Heer ein, um in die Schlacht zu ziehen. Aber den Sohn des Bauern ließen sie wegen seines gebrochenen Beins zu Hause: “Was für ein Glück, dass dein Sohn nicht in die Schlacht ziehen muss!” freuten sich die Nachbarn. Aber der Bauer bemerkte nur: “Glück … Pech … wer weiß?”  


(Nach Anthony de Mello)


Andere Sicht

„Andere Sicht" bedeutet, die Perspektive zu wechseln und einen anderen Standpunkt bei einem Thema einzunehmen. Schauen Sie Ihre „Probleme" einmal von einer anderen Seite an, vielleicht entdecken Sie darin ja die Lösung!


Die andere Sicht ermöglicht neue Handlungsspielräume, Lösungsansätze und eine neue Motivation, die Dinge anzupacken.


 

Artikel im Innsbrucker Theologischen Leseraum

Personen, Philosophiegeschichte, Theoretische Philosophie, Praktische Philosophie

Zum Artikel

Ein Gastartikel bei Marion Fugléwicz-Bren

Flucht und Fremdsein

Burnoutprävention: „Bei den Kursen des Sozial-medizinischen Vereines Tirol mit dem Titel: "Pflege 1x1" hat sich Herr MMag. Forcher als langjähriger Referent zum Thema Burnout sehr engagiert. Ziel dieser Kurse war es, Pflege für zu Hause durch Profis zu erlernen. Da sich dieser Kurs an pflegende Angehörige gewendet hat (welche äußerst Burnout gefährdet sind) hat Herr MMag. Forcher den wichtigen Schwerpunkt mit der Burnout-Prophylaxe kompetent den TeilnehmerInnen vermittelt. Beim Feedback durch die KursabsolventInnen wurde immer seine angenehme, ruhige und kompetente Art hervorgehoben. Das Erkennen, wie wichtig es ist, auf seine eigene psychische Gesundheit zu achten, wurde optimal und verständlich an die TeilnehmerInnen weiter gegeben. Diese Kurse fanden in ganz Tirol statt und Herr MMag. Forcher konnte an jedem vorgegebenen Kursort als Referent eingeladen werden. Auf die Unterschiedlichkeit der Kleingruppen (ca. 8 -12 Personen) konnte er professionell eingehen und den Unterricht auf die Bedürfnisse der jeweiligen Gruppe abstimmen. Dies war sehr wichtig da, die Homogenität der Gruppe nicht immer gegeben war. Ich freue mich, so einen verlässlichen Referenten zu diesem wichtigen Thema des "Ausbrennens" in der Person von Herrn MMag. Forcher gefunden zu haben und bedanke mich für die äußerst angenehme Zusammenarbeit.“

Verantwortliche einer Fortbildung zur Burnoutprävention

Einzelcoaching: "Das Coaching war für mich der ideale Raum zur Reflexion meiner beruflichen Praxis. Ein Raum zur Bewältigung meiner Herausforderungen, zur Formulierung meiner Ziele und zur Inspiration."

Ein Coachee zum Einzelcoaching bei mir

Anschrift

MMag. Gerd Forcher MSc
Schützenstraße 46g
A-6020 Innsbruck
Tirol, Österreich

+43 650 41 00 561

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nach gedacht

Wir stehen mit Corona in einer Krisensituation, die für viele eine persönliche Krise bedeutet. Das Wort "Krise" stammt aus dem Griechischen und bedeutet "eEnt- und unterscheiden": In Krisen wie der momentanen kann ich persönlich unterscheiden: Was ist gut an den Entwicklungen? Was überfordert mich? Im Mandarin (Chinesisch) beinhaltet das Wort die beiden Zeichen für "Gefahr" und "Chance". Was also erkennen Sie für sich als Gefahr? Was ist eine Chance? Sie werden sehen, dass Sie Krisen für sich auch nützen können!


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