Supervision Coaching Philosophie

Nachdem wir jetzt gemeinsam diese Einstiegshürde überwunden haben, wird es Sie nicht mehr schockieren, dass ich meinen Einstand als philosophischer Praktiker mit einem Plädoyer für die Philosophie begehen möchte. Nicht für die Philosophie, die im wissenschaftlichen Reagenzglas vegetiert, sondern für das Philosophieren, wie es schon unsere antiken Vor-Denker verstanden haben: eine Philosophie, die auf dem Marktplatz zu Hause ist und die unser aller Alltagsleben nicht nur herausfordert, sondern vor allem auch bereichert.


Sokrates und Co. haben zuallererst Fragen an Leute wie dich und mich gerichtet. Fragen, die aus den täglichen Situationen genommen wurden. Sokrates verglich sein Philosophieren mit einer urmenschlichen Tätigkeit, nämlich jener der Hebamme („Mäeutik"). Er verstand sich gleichsam als Geburtshelfer für die Gedanken und das Denken seiner Dialogpartner (Dialogpartnerinnen waren in der antiken Literatur nicht gerade überrepräsentiert). Sokrates zeigte, dass wir grundsätzlich weniger wissen, als wir selbst glauben. Und dass an jedem Anfang die Frage steht, nicht die Antwort.
Damit haben wir schon ein philosophisches Hilfsmittel für die tägliche Kommunikation (und für den Umgang mit Konflikten): Bevor wir im Gespräch, Dialog, Konfliktgespräch etc. etwas behaupten, sollten wir in aller Bescheidenheit uns selbst fragen: Woher nehme ich die Gewissheit, dass ich Recht habe? Wenn wir uns zu einer ehrlichen Antwort darauf durchringen können, merken wir vielleicht, dass wir viele (wenn nicht die meisten) unserer Annahmen und Behauptungen unhinterfragt übernommen haben. Und womöglich dämmert uns, dass unser jeweiliges Gegenüber Recht oder eine bessere Lösung für das jeweilige Problem haben könnte.


Grundsätzlich gilt: Vor dem Reden nachzudenken, ist selten ein Fehler. Die berühmte Geschichte von den drei Sieben, durch die Behauptungen vor ihrer Verbreitung gefiltert werden sollen, wird zwar fälschlich Sokrates zugeschrieben, ist aber trotzdem gut: Jemand wollte Sokrates eine Begebenheit erzählen. Doch Sokrates stoppte den Redefluss und sagte: „Moment, bevor du mir das erzählst, möchte ich wissen, ob die Geschichte auch wahr ist." – „Nun, Sokrates, ich habe sie nicht überprüft, aber ich glaube schon." – „Gut, wenn die Geschichte nicht mit Sicherheit wahr ist, ist es wenigstens eine positive Geschichte, die gut tut?" – „Nein, das ist sie nicht." – „Ja, ist es denn notwendig, dass du mir diese Geschichte erzählst?" – „Ach, Sokrates, auch das muss ich verneinen."


Sokrates schloss: „Wenn die Geschichte weder mit Gewissheit wahr noch gut noch notwendig ist, dann lass sie uns vergessen und belaste weder dich noch mich weiter damit."

Einzelcoaching: "Das Coaching war für mich der ideale Raum zur Reflexion meiner beruflichen Praxis. Ein Raum zur Bewältigung meiner Herausforderungen, zur Formulierung meiner Ziele und zur Inspiration."

DPKP Raphael Schönborn, BA, ehemals Verein VAGET zum Einzelcoaching

Burnoutprävention: „Bei den Kursen des Sozial-medizinischen Vereines Tirol mit dem Titel: "Pflege 1x1" hat sich Herr MMag. Forcher als langjähriger Referent zum Thema Burnout sehr engagiert. Ziel dieser Kurse war es, Pflege für zu Hause durch Profis zu erlernen. Da sich dieser Kurs an pflegende Angehörige gewendet hat (welche äußerst Burnout gefährdet sind) hat Herr MMag. Forcher den wichtigen Schwerpunkt mit der Burnout-Prophylaxe kompetent den TeilnehmerInnen vermittelt. Beim Feedback durch die KursabsolventInnen wurde immer seine angenehme, ruhige und kompetente Art hervorgehoben. Das Erkennen, wie wichtig es ist, auf seine eigene psychische Gesundheit zu achten, wurde optimal und verständlich an die TeilnehmerInnen weiter gegeben. Diese Kurse fanden in ganz Tirol statt und Herr MMag. Forcher konnte an jedem vorgegebenen Kursort als Referent eingeladen werden. Auf die Unterschiedlichkeit der Kleingruppen (ca. 8 -12 Personen) konnte er professionell eingehen und den Unterricht auf die Bedürfnisse der jeweiligen Gruppe abstimmen. Dies war sehr wichtig da, die Homogenität der Gruppe nicht immer gegeben war. Ich freue mich, so einen verlässlichen Referenten zu diesem wichtigen Thema des "Ausbrennens" in der Person von Herrn MMag. Forcher gefunden zu haben und bedanke mich für die äußerst angenehme Zusammenarbeit.“

DGKS Michaela Eberl, Kursleiterin (Aug.1990 - Juni 2013) zur Burnoutprävention

Anschrift

MMag. Gerd Forcher MSc
Schützenstraße 46g
A-6020 Innsbruck
Tirol, Österreich

+43 650 41 00 561

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nach gedacht

Was gibt Ihnen Orientierung? Im Leben? In der Arbeit? In Ihren Beziehungen?

Ein Jahreswechsel ist nicht geeignet für Vorsätze, aber für eine Standortbestimmung! Gönnen Sie sich immer wieder mal Stunden, um Ihren inneren Kompass wieder auszurichten und innezuhalten: Wohin geht MEIN Weg?

Alles Gute dazu im neuen Jahr!


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MMag. Gerd Forcher MSc, Innsbruck
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